
Mit dem Herzen sehen heißt, den Menschen wirklich begegnen.
Frei nach Antoine de Saint-Exupery aus "Der kleine Prinz".
Mit Herz und Menschlichkeit.
Zwei Worte, die jeder kennt. Zwei Werte, die jeder von uns braucht. Und doch zwei Dinge, die im Alltag, in der Hektik, in der Leistungsgesellschaft oft zu kurz kommen.
„Menschlichkeit beginnt dort, wo das Herz den Ton angibt.“
Genau darum geht es für mich: nicht nur zu funktionieren, sondern zu fühlen. Nicht nur zu bewerten, sondern zu verstehen. Nicht nur zu reden, sondern auch zuzuhören.
Was bedeutet es, mit Herz zu handeln?
Herz zu zeigen heißt, Verbindung zu schaffen – von Mensch zu Mensch. Es heißt, die Perspektive des anderen einzunehmen, empathisch zu sein. Es heißt, auch dann freundlich zu bleiben, wenn es keinen Vorteil bringt.
Menschlichkeit ist keine Methode. Sie ist eine Haltung.
Sie zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern oft in kleinen, leisen Momenten.
In einem ehrlichen „Wie geht es dir?“. In Geduld statt Druck. In einem Lächeln, das Türen öffnet. Oder im Mut, Schwäche zu zeigen.
In einer Welt voller Technik, Tempo und Zahlen brauchen wir etwas, das uns erinnert, warum wir das alles tun. Das Herz.

Veränderung, Abschied und Neubeginn.
Das sind keine theoretischen Begriffe für mich. Es sind Erfahrungen, die mein Leben geprägt haben – beruflich wie privat.
Mein Weg begann mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Homeworkerin bei der Aidshilfe. Dort durfte ich einen HIV-positiven Klienten über Jahre begleiten – bis zu seinem Tod. Es war meine erste intensive Begegnung mit Sterben, Nähe und der Frage: Wie kann man einfach da sein, wenn nichts mehr zu tun ist?
Später kam der Tod meiner Schwiegermutter – allein im Krankenhaus, mitten in der Corona-Zeit. Kurz darauf starb meine Mutter. Ich erfuhr davon durch einen Anruf des Notarztes – mitten während eines Arbeitstages. Und ich war an der Seite einer Freundin, die ihr Kind im sechsten Monat tot zur Welt bringen musste.
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen uns, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben.“
– Epiktet, antiker Philosoph
Diese Erfahrungen waren tief erschütternd. Aber sie waren auch lehrreich. Sie haben mir gezeigt, wie wertvoll es ist, Menschen in schwierigen Momenten nicht mit Floskeln oder Lösungen zu begegnen – sondern mit echter Präsenz, Mitgefühl, Klarheit und dem Herzen.
Auch beruflich habe ich viele Veränderungen erlebt: Eine betriebsbedingte Kündigung, die Auflösung meiner Abteilung, die Unsicherheit, wie es weitergeht – all das kenne ich aus eigener Erfahrung.
Gleichzeitig habe ich über viele Jahre in internationalen Unternehmen gearbeitet, große Projekte geleitet, Abteilungen aufgebaut und als Führungskraft Verantwortung für bis zu 20 Mitarbeitende getragen.
„Wahrhaft groß ist, wer die Kraft hat, gelassen zu bleiben, wenn es ernst wird.“
– Viktor Frankl, österreichischer Neurologe und Psychiater
Heute unterstütze ich als Veränderungsbegleiterin ein Team von rund 100 Mitarbeitenden und Führungskräften in einem Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Hier darf ich meine persönlichen Erfahrungen und beruflichen Kompetenzen verbinden: in der Arbeit mit Menschen, in Zeiten von Wandel, Krisen oder Umbruch.
Privat habe ich im Allgäu habe meinen Herzensort gefunden. Dort finde ich Ausgleich im Yoga, in der Natur, beim Wandern und Bergsteigen. Es erdet mich – gerade an Tagen, an denen ich die 400 Kilometer zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zurücklege.
„Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt, ihn zu gehen.“
– Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller
Was mich trägt, ist die Überzeugung: Auch schwierige Wege lassen sich gehen – wenn man nicht allein ist und mit dem Herzen sieht.

Was von uns bleibt, ist nicht, was wir erreicht haben, sondern wie wir anderen begegnet sind.
Meine Führungs-erfahrung
In den vergangenen 15 Jahren durfte ich als Führungskraft in verschiedenen beruflichen Stationen Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung begleiten.
Mein Erfahrungsschatz erstreckt sich vom Aufbau von neu zu gründenden Teams bis hin zur Führung von bis zu 20 Mitarbeitenden an verschiedenen Standorten in Deutschland, geprägt von Begegnung auf Augenhöhe.
Meine praktische Erfahrung
Mein beruflicher Lernreise hat mich von der Ausbildung zur Hotelfachfrau, über verschiedene berufliche Stationen im In- und Ausland bis hin zu einem Studium auf dem 2. Bildungsweg geführt.
In verschiedenen Positionen und Brachen habe ich den Fokus "Mensch" nicht aus den Augen verloren und Brücken für ein wertschätzendes MiTEiNANDER gebaut.
Meine persönliche Entwicklung
Durch verschiedene Weiterbildungen konnte ich bis heute meinen Werkzeugkoffer für ein wertschätzendes MiTEiNANDER erweitern:
- Systemische Coachin
- Zertifizierte Mediatorin
- Stressmanagementtrainerin
- Burnout-Beraterin
- Veränderungsbegleiterin
- Zertifizierte Projektmanagerin (Level C)
Berufliche
Grenzerfahrung
Eine betriebsbedingte Kündigung, die Auflösung meiner Abteilung, die Unsicherheit, wie es weitergeht – all das kenne ich aus eigener Erfahrung.
Heute begleite ich als Veränderungsbegleiterin ein Team von rund 100 Mitarbeitenden und Führungskräften in einem Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Hier darf ich meine persönlichen Erfahrungen und beruflichen Kompetenzen verbinden: in der Arbeit mit Menschen, in Zeiten von Wandel, Krisen oder Umbruch.
Ehrenamtliche
Grenzerfahrung
Veränderung, Abschied und Neubeginn – das sind keine theoretischen Begriffe für mich. Es sind Erfahrungen, die mein Leben geprägt haben – beruflich wie privat. Mein Weg begann mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Homeworkerin bei der Aidshilfe. Dort durfte ich einen HIV-positiven Klienten über Jahre begleiten – bis zu seinem Tod. Es war meine erste intensive Begegnung mit Sterben, Nähe und der Frage: Wie kann man einfach da sein, wenn nichts mehr zu tun ist?
Persönliche
Grenzerfahrung
Im Verlauf meines beruflichen Werdegangs habe ich erkannt, dass ich an meinen eigenen Ansprüchen gescheitert bin – weniger wegen mangelnder Fähigkeiten, sondern weil ich mir selbst nicht genug Raum für Fehler erlaubt habe. Diese Erkenntnis war schmerzhaft. Sie hat mich gelehrt, realistischer und nachsichtiger mit mir selbst umzugehen.
Mir ist heute klar, dass mein Scheitern nicht das Ende, sondern der Anfang eines ehrlicheren Weges war.